Fallstudie

Deutsche Telekom – ein Bauplan für ein globales Due-Diligence-Programm

Übersicht

Die Deutsche Telekom (DT) ist Deutschlands führendes Informations- und Telekommunikationsunternehmen mit mehr als 229.000 Mitarbeitenden in 50 Ländern.

2013 hat twentyfifty die Zusammenarbeit mit der DT begonnen, um sie bei ihrer Menschenrechtsstrategie zu beraten und menschenrechtliche Sorgfaltsprozesse im Unternehmen zu implementieren. Dazu gehörten mehrere menschenrechtliche Folgenabschätzungen in Hochrisikomärkten und eine umfassende Bewertung der Verbesserungsbedarfe in den zentralen Prozessen der Deutschen Telekom nach einer Änderung der regulatorischen Anforderungen in Deutschland und der EU.

Die Herausforderung

Die DT ist ein äußerst komplexes globales Unternehmen mit einer vielfältigen Eigentümerstruktur. Die Entwicklung eines Programms im Bereich der menschenrechtlichen Sorgfalt erforderte einen kultursensiblen Ansatz, der auf das breite Spektrum an Zielgruppen und Kommunikationsstilen zugeschnitten war.

Eine wichtige Herausforderung war es, dem globalen Menschenrechtsteam zu helfen, eine Übersicht über die zentralen Sorgfaltsprozesse zu erstellen, die Lücken sowie erforderlichen Verbesserungen zu ermitteln.

Unser Ansatz

Wir haben die Anforderungen der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte auf die IKT-Branche zugeschnitten und sie dann mit den Geschäftsprioritäten der DT abgeglichen. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Menschenrechtsteam der DT bei der Planung und Umsetzung der Projekte konnten wir sicherstellen, dass die Ergebnisse zur Unternehmenskultur passen und den Geschäftsanforderungen entsprechen.

Wir haben die DT auch dabei unterstützt, menschenrechtliche Sorgfaltsprozesse im Unternehmen zu verankern. Hierfür haben wir das Bewusstsein für Menschenrechtsthemen und notwendige interne Fähigkeiten aufgebaut, die menschenrechtlichen Anforderungen für verschiedene Zielgruppen übersetzt und die Entwicklung einer funktionsübergreifenden Governance unterstützt.

Ergebnisse

Wir haben eine Lückenanalyse für die zentralen Prozessen der DT durchgeführt und einen umfassenden Aktionsplan erstellt, der nach Funktionen aufgeschlüsselt war. Er enthielt eine funktionsübergreifende Governance-Struktur, die bei der Festlegung von Prioritäten und der internen Anpassung an internationale Standards helfen sollte.

Außerdem haben wir vier menschenrechtliche Folgenabschätzungen in Hochrisikomärkten durchgeführt und dadurch ein vertieftes Verständnis für die wichtigsten Menschenrechtsrisiken im Unternehmen hergestellt.

Wir haben die Website zum Thema Menschenrechte erneuert, und darin eine Übersicht über die wichtigsten menschenrechtlichen Sorgfaltsprozesse und die Governance der DT erstellt. Zudem haben wir den Menschenrechtskodex aktualisiert, um ihn an die wichtigsten internationalen Anforderungen anzupassen.

Was unsere Kunden sagen
Melanie Kubin-Hardewig, VP Group Sustainability Management, Deutsche Telekom AG

„Sie haben uns bei vielen komplexen Projekten erfolgreich unterstützt, darunter menschenrechtliche Folgenabschätzungen in Hochrisikomärkten und die Entwicklung unserer Menschenrechtsstrategie. Wir schätzen twentyfifty's externe Perspektive auf unsere Prozesse.“

Projektdetails
Kunde Deutsche Telekom
Sektor Technologíe & Industrie
Unsere Leistungen Sorgfaltsprozesse integrieren
Funktionen Group Corporate Responsibility, Vice President Group Sustainability Management
Dauer 8 Jahre
Unsere Erfolgsfaktoren


Stakeholder-Einbindung


Veränderungsmanagement

Weitere Projekte

Ihr Weg zum

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