26. Mai 2022

twentyfifty beteiligt sich regelmäßig an Webinaren zu gesetzlichen Regelungen im Bereich unternehmerischen Sorgfalt, wie z.B. dem deutschen Lieferkettengesetz oder die neuen schweizerischen Gesetzesbestimmungen für einen besseren Schutz für Mensch und Umwelt. Registrieren Sie sich für kommende Veranstaltungen oder schauen Sie sich die Aufzeichnung einer vergangenen Veranstaltung an.

Vergangene Veranstaltungen

Webinar: Deutsches Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (ENG)
Datum: 23. Mai 2022, 17:00-17:40
Host: Avetta
Registrierung: hier

Webinar: Deutsches Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (GER)
Datum: 24. Mai 2022, 10:30-11:30am
Host: Avetta
Registrierung: hier

Webinar: What does the Swiss legislation on responsible business conduct mean for business?
Datum: 11. Mai 13:00-14:00
Diese Veranstaltung wurde von der British Swiss Chamber of Commerce (BSCC), Sektion Zürich, ausgerichtet.

Hier sind drei Erkenntnisse aus dem Workshop:

  • Schweizer Unternehmen müssen die gesetzlichen Anforderungen anderer Länder mitberücksichtigen. Da Deutschland bereits das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz verabschiedet hat und die EU an einem ähnlichen Gesetzesentwurf arbeitet, müssen sich Schweizer Unternehmen auf die gestiegenen Anforderungen ihrer Kunden und anderer Interessengruppen vorbereiten.
  • Transparenz wird zunehmend zu einer gesetzlichen Anforderung. Dies gilt sowohl für die Erhöhung der Transparenz über komplexe Lieferketten als auch für die transparente Kommunikation der menschenrechtlichen Sorgfalt eines Unternehmens.
  • Unternehmen müssen ihre Risiken und Auswirkungen auf die Menschenrechte kennen, kommunizieren und Maßnahmen ergreifen, um Risiken zu reduzieren. Gleichzeit besteht ein großes Potenzial für positive Wirkung durch die Teilnahme an gemeinsamen Initiativen, z. B. durch Branchen-, Regional- und Rohstoffverbände.

Webinar: Botswana-Germany Supply Chain Due Diligence
Datum: 26. April 2022, 10:00 – 11:30

Die Veranstaltung wurde von der Botschaft der Republik Botswana in Berlin, dem Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft und Marlow Strategy ausgerichtet.

Hier sind die drei wichtigsten Erkenntnisse der Veranstaltung: :

  • Das Gesetz wird auch Auswirkungen auf Zulieferer in tieferen Lieferketten haben, auch wenn sie nicht direkt nach Deutschland liefern.
  • Die Lieferanten müssen mit erhöhten Anforderungen durch Verträge und Kodizes seitens der deutschen Kunden rechnen. Bei Nichteinhaltung der steigenden Erwartungen könnten Wettbewerbsnachteile entstehen.
  • Die zur Erfüllung der neuen Anforderungen erforderlichen Investitionen werden auch für andere Märkte von Bedeutung sein, da die Anforderungen an unternehmerische Sorgfaltsprozesse auch in anderen Ländern zunehmen, so z.B. in der Schweiz, den Niederlanden und der Europäischen Union.

Webinar: The Future of Trade and Business with German Companies Under the DDSC
Datum: 27. Januar 2022, 10:00-11:30

Dieses Webinar wurde von Marlow Strategy veranstaltet. Klicken Sie hier für die Aufzeichnung.

Hier sind drei Impulse aus dem Webinar:

  • Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz gilt für alle deutschen Unternehmen und ausländische Unternehmen mit einer Niederlassung in Deutschland. Auch internationale Lieferanten müssen sich auf neue vertragliche Anforderungen ihrer Kunden einstellen.
  • Internationale Zulieferer laufen Gefahr, Aufträge zu verlieren, wenn sie nicht nachweisen können, dass sie angemessene Maßnahmen zum Risikomanagement ergreifen. Sie müssen „wissen und zeigen“, wie sie die Menschenrechte in ihren eigenen Betrieben und Lieferketten berücksichtigen.
  • Jede Änderung, die ein Unternehmen vornimmt, um die neuen Anforderungen in Deutschland zu erfüllen, lohnt sich, da weitere ähnliche Regulierungen zu erwarten sind. Die Schweiz hat ihre Anforderungen bereits mit einer neuen Gesetzgebung verschärft, und auch in den Niederlanden und auf EU-Ebene werden Änderungen diskutiert.

 

 

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